Zentrales Nervensystem


Millionen Menschen leiden an Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS). Aufgrund der verlängerten Lebenserwartung dürfte diese Zahl in Zukunft weiter ansteigen.

Die von Sanofi angesprochenen Krankheiten:

  • Schlaflosigkeit
  • Epilepsie
  • Multiple Sklerose
  • Depression / Angstzustände
  • Schizophrenie

Schlaflosigkeit

Die am weitesten verbreitete Schlafstörung ist Schlaflosigkeit, unter der 20-30% der Bevölkerung leiden. Stimmungsschwankungen, mangelnde Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, Gedächtnisschwäche sowie Konzentrationsschwierigkeiten zählen zu den zahlreichen Folgen von Schlaflosigkeit und wirken sich negativ auf die Lebensqualität der unter Schlaflosigkeit leidenden Menschen aus.

Epilepsie

Die Epilepsie ist eine häufige, chronische neurologische Erkrankung, die ca. 1 % der Weltbevölkerung betrifft; insbesondere Kinder unter 10 Jahren und Erwachsene über 65 Jahren sind davon betroffen. Sie zeichnet sich durch wiederholte, spontan auftretende Anfälle (Konvulsionen) aus, welche durch eine übermässige elektrische Entladung von Nervenzellen im Gehirn verursacht werden. Fortschritte in der Genetik und neue funktionelle zerebrale Bildgebungsverfahren haben zu einem besseren Verständnis der Krankheit beigetragen. So können heute epileptische Anfälle in 70-80 % der neu diagnostizierten Fälle unter Kontrolle gebracht werden.

Multiple Sklerose

Bei der multiplen Sklerose (MS) handelt es sich um eine chronische entzündliche Krankheit der weissen Substanz des zentralen Nervensystems. Sie äussert sich vor allem durch motorische Störungen, Sehstörungen und eine Beeinträchtigung der sensorischen Nervenbahnen. MS betrifft normalerweise jüngere Menschen (meist um die 30), vor allem Frauen. Der Krankheitsverlauf, der von Patient zu Patient verscheiden ist, erstreckt sich über Jahrzehnte und führt zu einer progressiven Beeinträchtigung, welche einen totalen Autonomieverlust zur Folge haben kann.

Depression/Angstzustände

Die Depression ist eine durch Schwermut charakterisierte psychische Störung. Im Allgemeinen wird sie von einem geringen Selbstwertgefühl und einem Interessenverlust an sonst als angenehm empfundenen Tätigkeiten begleitet. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, negative Gedanken bis hin zu Selbstmordgedanken, Ängste und Angstzustände können ebenfalls vorkommen.

Angst ist sowohl ein psychologischer als auch ein physiologischer Zustand, der sich durch somatische, kognitive, emotionelle sowie Verhaltens-Elemente auszeichnet. Durch psychologischen Stress bedingt oder auch nicht, kann er Angstgefühle, Furcht, Gefühle der Not und der Besorgnis auslösen. Die Intensität der Angst und die damit verbundenen Gedankengänge bestimmen, ob es sich dabei um eine normale oder eine exzessive Reaktion handelt, welche eine Angststörung auslösen kann.

Schizophrenie

Bei der Schizophrenie handelt es sich um eine Geisteskrankheit, die normalerweise bei jungen Erwachsenen auftritt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene ihre Interpretation der Realität nur schwer mit anderen teilen können, was zu seltsamen, bisweilen verwirrten Verhaltens- und Redeweisen führt.